Tag der älteren Generation: Pflege statt Chefprivilegien
FPÖ-Jaksch: „Unsere Senioren verdienen Pflege statt roter Parteigünstlingswirtschaft!”
„Landesrat Schneemann behauptet, dass Senioren im Burgenland nicht als Kostenfaktor betrachtet werden. Das gestehen wir der SPÖ sogar zu. Tatsächlich haben unsere Senioren aber etwas Besseres verdient als den roten Selbstbedienungsladen, zu dem Doskozil und Schneemann das burgenländische Pflegesystem gemacht haben”, kritisiert FPÖ-Pflege- und Seniorensprecher LAbg. Mario Jaksch.
Der jüngste Bericht des Landesrechnungshofes zeige ein erschütterndes System aus Parteigünstlingswirtschaft, fehlenden Ausschreibungen und großzügigen Chefbezügen. So sei bei den Sozialen Diensten eine Geschäftsführungsfunktion beinahe zwei Jahre ohne vorherige Ausschreibung besetzt gewesen. Das Fixgehalt lag bereits über der eigenen Gehaltsbandbreite, die Prämienmöglichkeit sogar um 43 Prozent darüber. Danach wurde das Grundgehalt nochmals um 18 Prozent erhöht.
„Nach internen Informationen verdiente der Geschäftsführer bereits ein Gehalt nahe eines Nationalratsabgeordneten. Gleichzeitig erkennt das Land bei Pflegeheimbetreibern für die Geschäftsführung samt Lohnnebenkosten und Sachaufwendungen lediglich 6.761 Euro an. Wenn Schneemann privaten Betreibern erklärt, mit Pflege dürfe kein Gewinn gemacht werden, muss dieser Maßstab erst recht für seine eigene Chefetage gelten“, hält Jaksch fest.
Die FPÖ wolle weder ein staatliches Pflegemonopol noch Pflege als Spekulationsgeschäft. Notwendig sei ein guter Mix aus gemeinnützigen und privaten Einrichtungen mit gleichen Regeln und strengen Qualitätsstandards.
„Das Geld muss bei Senioren und Pflegekräften ankommen. Pflege ist kein Selbstbedienungsladen für rote Parteigünstlinge“, stellt Jaksch abschließend klar.



