36.187 Nächtigungen weniger am Neusiedler See
FPÖ-Jaksch: „Doskozil und Tunkl lassen den Norden im Stich!“
Während Österreich wächst, verliert das Burgenland. Während der Bund im Tourismus von Jänner bis September 2026 um zwei Prozent zulegt, sinken die Nächtigungen im Burgenland um 0,6 Prozent (Mai bis September: minus 1,1 Prozent).
„Das ist eine miserable Zwischenbilanz für Doskozil und Tunkl. Unsere Betriebe brauchen Gäste und Buchungen“, kritisiert FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Mario Jaksch. Ein Hauptgrund für diese Talfahrt dürfte die massive Erhöhung der Ortstaxe sein. Die Abgabe bewegt sich mittlerweile auf dem Niveau von Weltmetropolen wie Rom, Mailand, Paris oder Venedig. „Wer den Urlaub durch politische Extragebühren unverschämt teuer macht, darf sich über leere Betten nicht wundern.“
Besonders hart trifft es den Norden: So verliert die Region Neusiedler See 36.187 Übernachtungen (allein in Podersdorf fehlen 10.872 und in Illmitz 10.743). „Wenn ausgerechnet die Region zurückfällt, die über die Hälfte der Landesnächtigungen trägt, stehen die Erfolgserzählungen der Politik auf tönernen Füßen”, so Jaksch.
Während Burgenland Tourismus allein im ersten Halbjahr 210.000 Euro netto für die „Starnacht“ ausgab, fordert Jaksch eine klare Prioritätenverschiebung: weg von teuren Fernsehkulissen, hin zu echter Angebotsentwicklung, buchbaren Urlaubspaketen und einem gezielten Vertrieb im deutschen Markt.
„Doskozil und Tunkl lassen den Norden im Stich, wenn sie sich mit Selbstdarstellung zufriedengeben und Gäste mit Metropolen-Preisen vergraulen. Sie müssen endlich liefern: faire Rahmenbedingungen, attraktive Angebote und messbare Ergebnisse für die Betriebe am Neusiedler See”, stellt Jaksch klar.
Weiterführende Links & Artikel:
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Statistik Burgenland: Tourismus – September 2026
Statistik Burgenland: Tourismusberichte
Land Burgenland: Burgenland Tourismus mit Nächtigungsplus: 1,7 Prozent mehr Nächtigungen im September
Kurier: Tourismus im September: Boom im Süden, Minus am Neusiedler See



