Rote Doppelmoral in der Pflege
FPÖ-Pflegesprecher Jaksch: „Schneemanns eigene Zahlen entlarven Skandal: 52 Mängel im Land wurden ignoriert, aber Pflegeheim-Rudersdorf wurde aus Parteidoktrin vernichtet!“
Was im Burgenland passiert, bricht einem das Herz: Während in landeseigenen und befreundeten Pflegeinrichtungen 52 behördlich festgestellte Mängel vertuscht und ausgesessen werden, zerstört die SPÖ ein familiäres Vorzeigehaus. Und das mitten in der größten Pflegekrise!
Die aktuelle Beantwortung der Landtagsanfrage 2100-0537 von Landesrat Schneemann – auf Anfrage von ÖVP Abgeordneten Patrick Fazekas – bringt die bittere Wahrheit ans Licht: Burgenlandweit gab es in den letzten Monaten 52 behördlich festgestellte Mängel, darunter 16 alarmierende Fälle direkt bei der Pflege am Menschen. Doch kein einziges dieser Häuser wurde geschlossen. Konsequenzen mit voller Härte gab es nur für ein einziges Heim: das familiäre Seniorenhaus Rudersdorf.
Dabei gab es in Rudersdorf nachweislich, und auch von Landesrat Schneemann bestätigt, keinen einzigen Pflege- oder Hygienemangel. 24 Jahre lang wurden dort bis zu 18 hochbetagte Menschen mit Liebe, Würde und Hingabe betreut. Doch weil sich die Betreiberin nicht dem roten Diktat beugte, wurden 18 Senioren brutal aus ihrer Heimat gerissen und 15 engagierte Pflegekräfte auf die Straße gesetzt.
FPÖ-Pflegesprecher Mario Jaksch findet deutliche Worte: „Das ist keine Pflegepolitik mehr, das ist eiskalte Zerstörungswut auf dem Rücken der Schwächsten! Wenn 52 Mängel in anderen Häusern ohne Schließung behandelt werden, aber ein Heim ohne Pflege und Hygienemängel politisch vernichtet wird, dann riecht das nach Willkür und Parteidoktrin.“
Für Jaksch geht es längst nicht mehr um Qualität, sondern um Macht und Kontrolle: „Während landeseigene Pflegebetriebe Jahr für Jahr Hunderttausende Euro an Steuergeldern verbrennen, geht man gegen eine Frau vor, die sauber und mit Herz gewirtschaftet hat. Das System-Doskozil zeigt hier seine erbarmungsloseste Fratze!”
Jaksch fordert den sofortigen Stopp dieser Willkür sowie die Übernahme der politischen Verantwortung durch Landesrat Schneemann und Landeshauptmann Doskozil. „Wer ein Heim ohne Pflege und Hygienemängel politisch vernichtet, während 52 Mängel anderswo ohne vergleichbare Konsequenzen bleiben, ist als Pflegelandesrat rücktrittsreif. Für Schneemann kann es nur eine Konsequenz geben: Rücktritt“, stellt Jaksch klar.



