Gegen die „Reißbrett-Pflege“ des Landes!

„Pflege ist kein Verwaltungsakt und ein Pflegeheim kein Parkplatz!“ – Das ist meine klare Ansage an die Landesregierung.

Während das „System-Doskozil“ sich in Selbstbeweihräucherung sonnt, bleibt das Wichtigste auf der Strecke: der Mensch.

Hinter den glänzenden Fassaden der sogenannten „Pflegeoffensive“ im Burgenland verbirgt sich eine bittere Realität. Was uns hier als modernstes Pflegenetz Europas verkauft wird, ist in Wahrheit eine gefährliche Entwicklung hin zu einem zentralistischen Einheitssystem. Ich nenne das Kind beim Namen: Hier entsteht ein „Pflege-McDonald’s“ – standardisiert, zentralisiert und vollkommen unpersönlich.

Systempflege statt Herzblut

Unsere Senioren haben dieses Land aufgebaut. Sie verdienen im Alter keinen Platz in einer seelenlosen Maschinerie, sondern Nähe, Vertrauen und echte Menschlichkeit. Doch die aktuelle Politik macht Menschen zu Nummern.

Wo über Jahre hinweg Beziehungen gewachsen sind, wo Pflegekräfte die Bewohner kennen und Angehörige tiefes Vertrauen gefasst haben, dort greift jetzt die kalte Verwaltungslogik des Landes ein. Es macht mich fassungslos, wie hier gewachsene Strukturen verdrängt werden, nur damit am Ende alles in ein politisch gesteuertes Einheitssystem passt.

„Empathie kann man nicht verstaatlichen. Gute Pflege entsteht durch Herzblut und Beziehungen – nicht durch politischen Zentralismus!“

Die Fassade der „Gemeinnützigkeit“

Das Land schmückt sich gerne mit dem Begriff der Gemeinnützigkeit. Doch schauen wir uns an, was im System Doskozil wirklich passiert:

  • Es entstehen aufgeblähte Verwaltungsapparate.
  • Es werden neue Versorgungsjobs geschaffen.
  • Die Kosten für den Steuerzahler explodieren.

Gleichzeitig werden gute private Pflegeeinrichtungen, die direkt in Qualität und Betreuung investieren, an den Rand gedrängt. Das ist keine Politik für die Menschen, das ist reine Machtpolitik!

Mein Respekt gilt den Pflegekräften

Eines möchte ich in aller Deutlichkeit sagen: Unsere Pflegekräfte leisten jeden Tag Außergewöhnliches unter oft schwierigsten Bedingungen. Sie sind diejenigen, die das System mit ihrer Empathie noch zusammenhalten. Es wäre längst an der Zeit, dass auch die Politik einmal Außergewöhnliches leistet, statt immer nur noch größere Apparate und bürokratische Hürden aufzubauen.

Schluss mit dem staatlichen Monopol

Ich fordere eine Rückkehr zur Wahlfreiheit! Die Menschen im Burgenland müssen selbst entscheiden können, wo und wie sie ihren Lebensabend verbringen. Wir brauchen keine „Reißbrett-Pflege“, die am Schreibtisch entworfen wird und die Bedürfnisse der Bewohner ignoriert.

Ich werde weiterhin gegen diesen kalten Zentralismus kämpfen. Denn Pflege ist Ehrensache – und keine Frage der Verwaltung.

Euer:

Medienberichte:

exxpress: Pflege-Skandal im Burgenland: Heftige Vorwürfe gegen Doskozil

Kronenzeitung: Kündigung! 18 Heimbewohner müssen jetzt ausziehen

ORF-Burgenland: Pflegeheim Rudersdorf: Viele offene Fragen