Familien landen am Sparaltar

FPÖ-Familiensprecher Jaksch: Ohne starke Familien gibt es keine starke Heimat und keine Zukunft.

„Die Familie von Mann und Frau mit gemeinsamen Kindern ist die Keimzelle jeder funktionierenden Gesellschaft. Gerade das familiäre Umfeld ist für die Entwicklung von Kindern von unschätzbarer Bedeutung. Dort lernen Kinder Verantwortung, Zusammenhalt und jene Werte, die unser Land überhaupt erst tragen“, erklärt FPÖ-Familiensprecher Landtagsabgeordneter Mario Jaksch anlässlich des Internationalen Tages der Familie.

Während heute vielerorts von „gelebter Vielfalt“ und immer neuen Familienmodellen gesprochen wird, braucht es aus seiner Sicht wieder eine Politik, die die klassische Familie stärkt, statt sie finanziell auszupressen und gesellschaftlich unter Druck zu setzen. „Familien halten unser Land Tag für Tag am Laufen. Sie verdienen Respekt, Planungssicherheit und echte Unterstützung statt ideologischer Umerziehung und immer neuer Belastungen“, so Jaksch.

Scharfe Kritik übt der freiheitliche Landtagsabgeordnete an der geplanten Aussetzung der Valorisierung von Familienbeihilfe, Kinderabsetzbetrag und Schulstartgeld. „Wenn Familienleistungen eingefroren werden, während gleichzeitig die Preise für Wohnen, Energie, Lebensmittel und Schule weiter steigen, dann greift die Regierung Familien direkt ins Geldbörsel.“

Besonders kritisch sieht Jaksch außerdem die schrittweise Aushöhlung des Familienbonus. „Der Familienbonus war eine der wenigen echten Entlastungen für arbeitende Familien in Österreich. Wenn diese Unterstützung jetzt immer weiter zurückgenommen wird, während gleichzeitig linke Gesellschaftsexperimente politisch bevorzugt werden, dann ist das ein direkter Angriff auf die Wahlfreiheit der Eltern. Es darf nicht sein, dass Familien, die ihre Kinder bewusst selbst betreuen und Verantwortung innerhalb der Familie übernehmen benachteiligt werden.“

Kinderbetreuungseinrichtungen seien wichtig und notwendig, dürften aber niemals gegen familiäre Betreuung ausgespielt werden. „Wir Freiheitliche stehen für echte Wahlfreiheit. Eltern sollen selbst entscheiden können, welcher Weg für ihre Kinder der richtige ist, ohne dafür an den Pranger gestellt zu werden.“

Für Jaksch setzt die Bundesregierung grundlegend falsche Prioritäten. „Während für Asyl, Migration und ideologische Prestigeprojekte weiter Milliarden vorhanden sind, sollen heimische Familien, Senioren und arbeitende Menschen den Sparstift spüren. Das ist Politik gegen die eigene Bevölkerung.“

Die FPÖ Burgenland fordert daher die sofortige Rückkehr zur vollen Valorisierung aller Familienleistungen, echte steuerliche Entlastungen für Familien, leistbaren Wohnraum für junge Burgenländer sowie eine Familienpolitik, die Ehe, Kinder und Zusammenhalt wieder ins Zentrum stellt.

Starke Familien bedeuten ein starkes Burgenland, ein starkes Österreich und eine sichere Zukunft“, bringt es Jaksch klar auf den Punkt.