Regierung rechnet Pensionsverlust schön
FPÖ-Seniorensprecher Jaksch warnt vor noch größerem Kaufkraftverlust für Pensionisten und fordert volle Inflationsabgeltung.
„Jetzt zeigt sich schwarz auf weiß, was wir Freiheitliche von Anfang an gesagt haben: Diese Bundesregierung greift unseren Pensionisten in die Geldbörse und versucht den Schaden auch noch schönzurechnen“, reagiert FPÖ-Landtagsabgeordneter und Seniorensprecher Mario Jaksch auf aktuelle Medienberichte.
Die Pensionen sollen 2027 für die meisten Bezieher lediglich um 2,95 Prozent steigen. Grundlage der Regierung war bisher eine angenommene maßgebliche Inflation von 3,3 Prozent. Doch genau diese Annahme wackelt. Laut aktueller Einschätzung des WIFO dürfte sich diese Rate nicht ausgehen. Gleichzeitig lag die Inflation im Mai bereits bei 3,7 Prozent.
„Damit wird aus dem ohnehin unverschämten Pensionsraub ein noch größerer Verlust für die ältere Generation. Die Regierung hat nicht nur zu niedrig angepasst. Sie hat den Menschen auch noch vorgemacht, der Schaden sei begrenzt. In Wahrheit frisst die Teuerung die Pensionserhöhung weiter auf. Jeder fehlende Prozentpunkt bedeutet reale Einschnitte im Alltag“, stellt Jaksch klar.
Besonders hart trifft diese Politik jene Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet, Beiträge bezahlt und dieses Land aufgebaut haben. Gerade im Burgenland spüren viele Pensionisten jeden Einkauf, jede Stromrechnung, jeden Arztweg und jede Medikamentenrechnung. „Wer bei Senioren spart, schwächt nicht irgendeine Statistik, sondern echte Haushalte. Das trifft Opa und Oma, aber auch Familien, die ohnehin schon unter der Teuerung leiden“, so Jaksch.
Zusätzlich kommt für viele Pensionisten künftig auch noch das Service Entgelt für die E-Card dazu. „Das ist das nächste fatale Signal. Erst bleibt die Pensionsanpassung unter der Teuerung, dann wird bei der E-Card weiter kassiert. Diese Politik ist respektlos gegenüber der Lebensleistung unserer älteren Generation“, kritisiert Jaksch.
Für den FPÖ-Seniorensprecher ist klar: „Pensionen sind keine Gnade der Regierung, sondern hart erarbeitete Ansprüche. Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, hat Anspruch auf volle Inflationsabgeltung. Gespart werden muss zuerst bei Asyl, Massenzuwanderung, aufgeblähten Strukturen und ideologischen Prestigeprojekten. Sicher nicht bei jenen Menschen, die Österreich aufgebaut haben.“
Jaksch fordert daher eine volle Inflationsabgeltung für alle Pensionen. „Unsere Pensionisten haben sich ihren Ruhestand verdient. Sie dürfen nicht die Verlierer einer Politik sein, die bei der Inflationsabgeltung spart und gleichzeitig die Teuerung unterschätzt. Die FPÖ fordert weiterhin klar und deutlich: Volle Inflationsabgeltung für alle Pensionen. Keine Deckelungen, keine Fixbeträge, keine halben Lösungen und keine Rechentricks auf dem Rücken der älteren Generation“, betont Jaksch.



