SPÖ bestellt Jubelumfrage statt ehrlicher Antworten zur Pflege

FPÖ-Landtagsabgeordneter Mario Jaksch kritisiert parteieigene Umfrage als Regierungs-PR in einer Phase, in der Betroffene Klarheit statt Selbstlob brauchen.

„Während im Burgenland mit 1. April ein völlig neues Pflegesystem startet und nach wie vor viele Fragen offen sind, lässt sich die SPÖ ihre eigene Politik mit einer Auftragsumfrage bestätigen. Gerade in einem so sensiblen Bereich brauchen Betroffene, Angehörige und Pflegekräfte keine Jubelmeldungen, sondern ehrliche Antworten“, erklärt FPÖ-Landtagsabgeordneter Mario Jaksch.

Laut dem nun veröffentlichten Bericht wurde die Umfrage im Auftrag der SPÖ durchgeführt. Genau das ist der entscheidende Punkt. „Wenn sich die Regierung ihre eigene Arbeit selbst bewerten lässt und das dann als Bestätigung ihres Kurses verkauft, dann ist das keine unabhängige Einordnung, sondern politische Eigenwerbung“, macht Jaksch deutlich.

Für die FPÖ ist klar, dass Pflegepolitik nicht nach dem Prinzip Schlagzeile vor Substanz betrieben werden darf. Schon seit Monaten weist die freiheitliche Opposition auf offene Fragen bei Finanzierung, Personal und Umsetzung hin. Bis heute fehlt eine nachvollziehbare Antwort darauf, wie der enorme Personalbedarf gedeckt, wie das Finanzmodell dauerhaft abgesichert und wie eine verlässliche Versorgung in allen Regionen tatsächlich sichergestellt werden soll.

„Pflege ist kein Feld für politische Selbstbestätigung. Wer Verantwortung trägt, muss Transparenz liefern. Die Menschen im Burgenland haben ein Recht auf Klarheit und Verlässlichkeit und nicht auf parteipolitisch verpackte Beruhigungsmeldungen“, stellt Jaksch klar.