Maut-Wahnsinn belastet Seewinkel
FPÖ-Landtagsabgeordneter und Bezirksparteiobmann Jaksch: „Keine Lkw-Transithölle im Seewinkel!”
Scharfe Kritik an der geplanten Lkw-Landesstraßenmaut kommt aus dem Bezirk Neusiedl am See. FPÖ-Landtagsabgeordneter und Neusiedler FPÖ-Bezirksparteiobmann Mario Jaksch sieht in den Plänen der Landesregierung einen verkehrspolitischen Schildbürgerstreich, der direkt zu Lasten der Bevölkerung und der Gemeinden im Norden geht.
„Die Landesregierung behauptet, mit dem Baustopp der A3 Transitverkehr verhindert zu haben. Die bittere Realität ist: Genau durch diese Verweigerungshaltung schaffen sie jetzt die Transithölle mitten bei uns im Bezirk Neusiedl am See!”, kritisiert Jaksch scharf.
Weil sich Landeshauptmann Doskozil wie ein störrischer Bub weigere, den simplen Zehn-Kilometer-Lückenschluss der A3 zur bereits fertigen ungarischen Autobahn umzusetzen, wälze sich die Lkw-Lawine seither über die Landesstraßen.
Die nun angekündigte Maut auf Routen wie der B16 oder B61a löse kein einziges Problem, sondern verschärfe die Lage dramatisch. Jaksch weiter: „Ausländische Frächter werden sich nicht in Luft auflösen. Sie weichen massiv in den Norden aus. Direkt über Nickelsdorf, Pamhagen und mitten ins Herz des Seewinkels. Unsere Dörfer ersticken schon jetzt im Ausweichverkehr“, warnt Jaksch.
Zudem sei das Vignettenmodell ein Schlag ins Gesicht der regionalen Unternehmer und vor allem der Konsumenten: „Hier werden heimische Handwerker und Nahversorger abkassiert, wodurch das Leben für die Burgenländer noch weiter verteuert wird. Es ist ein verkehrspolitisches Armutszeugnis: Weil die Landesführung für zehn Kilometer Autobahn zu stur ist, zahlen die Menschen im Seewinkel die Zeche mit Lärm, Dreck und höheren Preisen. Dieser Maut-Wahnsinn muss sofort gestoppt werden!”, fordert Jaksch wütend.



