Grundwasser braucht Fakten statt Beruhigungspillen
FPÖ-Jaksch zum Rechenzentrum Nickelsdorf: „Fortschritt ja, aber nicht auf Kosten unseres Wassers!“
Der aktuelle ORF-Bericht bestätigt die zentrale Warnung der FPÖ: Beim möglichen Rechenzentrum in Nickelsdorf ist der Wasserverbrauch keine Nebensache. Zwar kündigt die Burgenland Energie an, laufende Wasserentnahmen zur Kühlung ausschließen zu wollen. Die dafür notwendigen Kriterien werden laut ORF aber erst ausgearbeitet. Eine konkrete und öffentlich überprüfbare Absicherung liegt damit noch nicht vor.
„Unser Grundwasser ist keine Verhandlungsmasse. Die Ankündigung eines geschlossenen Kühlkreislaufs klingt gut, ersetzt aber weder belastbare Zahlen noch verbindliche Garantien“, erklärt FPÖ-Landtagsabgeordneter und Bezirksparteiobmann Mario Jaksch.
Jaksch fordert die vollständige Offenlegung aller Gutachten, Wasserbilanzen, Kühlkonzepte und vertraglichen Verpflichtungen. Dabei müsse nicht nur die laufende Kühlung geklärt werden, sondern der gesamte Wasserbedarf des Projekts.
„Fortschritt, Digitalisierung, sinnvolle regionale Investitionen und neue Arbeitsplätze sind willkommen. Aber die Gewinne dürfen nicht bei wenigen landen, während Bauern und Bevölkerung das Risiko für Wasser, Energie und Landwirtschaft tragen“, betont Jaksch.
Um Klarheit zu schaffen, hat Jaksch drei Landtagsanfragen sowie neun Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz an beteiligte Institutionen vorbereitet.
„Bevor über dieses Projekt entschieden wird, müssen alle Fakten auf den Tisch. Die Menschen im Bezirk haben ein Recht zu erfahren, wer was plant und welche Folgen das für unsere Region hat. Unser Grundwasser darf nicht zur Spielwiese für rote Prestigeprojekte werden“, stellt Jaksch klar.



