Burgenland zuerst statt Arbeitsmigration

FPÖ Landtagsabgeordneter Mario Jaksch: „Neuerlicher Verrat an Arbeitnehmern“ – Neue EU-Plattform zeigt fehlende Verantwortung gegenüber eigener Bevölkerung.

„Während viele Menschen im Burgenland unter steigenden Kosten und wachsender Unsicherheit leiden, baut Brüssel neue Strukturen für zusätzliche ausländische Arbeitnehmer auf. Das zeigt einmal mehr die völlig falschen Prioritäten der EU“, kritisiert Landtagsabgeordneter Mario Jaksch die beschlossene EU Talent Plattform.

Mit dem neuen System sollen gezielt Arbeitskräfte aus Drittstaaten mit Unternehmen in Europa vernetzt werden. „Migration wird damit endgültig zur Standardantwort auf politisches Versagen. Statt alte Probleme zu lösen, werden Neue einfach importiert“, so Jaksch.

Aus freiheitlicher Sicht ist klar: Es mangelt nicht an Möglichkeiten, sondern am politischen Willen. „Wir haben genügend Potenzial im eigenen Land. Bessere Ausbildung, echte Leistungsanreize und eine Politik, die Familien stärkt, wären der richtige Weg. Doch dieser Weg erfordert Ausdauer und Verantwortung. Genau das fehlt in Brüssel.“

Besonders kritisch sieht Jaksch die zunehmende Zentralisierung. „Arbeitsmarktpolitik ist eine Kernfrage nationaler Verantwortung. Wenn Brüssel beginnt, aktiv Arbeitsmigration zu organisieren, zeigt das ein bedenkliches Urteilsvermögen und einen weiteren Schritt weg von den Interessen der eigenen Bevölkerung.“

Auch die angebliche Freiwilligkeit bewertet Jaksch klar: „Die Erfahrung zeigt: Was heute als freiwillig verkauft wird, ist morgen politischer Druck und übermorgen Verpflichtung. Verlässlichkeit sieht anders aus.“

Jaksch stellt klar: „Die Menschen erwarten sich konkrete Lösungen vor Ort und sicherlich keine Programme für noch mehr Zuwanderung. Wir brauchen eine Politik mit Leistungswillen und Hausverstand, die die eigene Bevölkerung stärkt, statt immer neue Probleme zu schaffen.“