71 Tote mahnen: Europas Grenzen müssen Schlepper stoppen
Gedenken heißt, weitere Todesfahrten zu verhindern.
Am 27. August 2015 wurden auf der A4 bei Parndorf 71 Menschen tot in einem abgestellten Kühllastwagen entdeckt. 59 Männer, acht Frauen und vier Kinder waren gestorben.
Mein Gedenken gehört den 71 Menschen, die einer skrupellosen Schlepperbande ausgeliefert waren.
Aus dieser Tragödie die richtigen Konsequenzen ziehen
Europa muss aus dieser Tragödie endlich die richtigen Konsequenzen ziehen. Solange Migranten darauf hoffen können, nach einer Reise durch mehrere sichere Staaten ihr Asylverfahren im gewünschten Zielland zu erhalten, werden das Schleppergeschäft und die lebensgefährlichen Routen bestehen bleiben.
Wer solche Todesfahrten verhindern will, muss verhindern, dass Menschen überhaupt in Schlepperlastwagen steigen. Eine grenzenlose Einladungspolitik schützt niemanden, sondern füllt die Taschen gewissenloser Menschenhändler.
Außengrenzen schützen, Schlepper stoppen
Es braucht eine lückenlose Registrierung inklusive der Abnahme biometrischer Daten und konsequente Kontrollen an den EU Außengrenzen, rasche Asylentscheidungen direkt an der Grenze sowie Pushbacks und Rückführungen in Herkunftsländer oder sichere Drittstaaten.
Rückführungszentren außerhalb der Europäischen Union müssen rasch umgesetzt werden. Solange der europäische Außengrenzschutz nicht funktioniert, bleiben Kontrollen an Österreichs Ostgrenze unverzichtbar.
Parndorf darf sich niemals wiederholen
Europa darf nicht länger die Hoffnung verkaufen, dass jeder illegale Weg am Ende zu einem Bleiberecht führt.
Die ehrlichste Form des Gedenkens ist eine Politik, die verhindert, dass sich Parndorf jemals wiederholt.
Euer: 



